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Gratulation
Wenn Sie Herrn von Uexküll zum Geburtstag gratulieren
möchten, schicken Sie uns Ihre Gratulation
per e-mail. Wir werden Ihre Wünsche dann auf dieser Seite
veröffentlichen.
Geburtstagsbriefe
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Sehr geehrter lieber Herr Professor von Uexküll,
ich darf Ihnen sehr herzlich zum 95. Geburtstag gratulieren und
weiterhin Schaffenskraft und Lebensfreude wünschen. Sie können
auf ein umfangreiches Lebenswerk zurückblicken und stolz und
zufrieden sein. Ich möchte Ihnen mit meinen Mitarbeitern alle
guten Wünsche übermitteln und hoffe auf Ihre aktive Teilnahme an
allen Themen der Psychosomatischen Medizin, die Sie wie kein
anderer in den letzten Jahrzehnten in Deutschland geprägt haben.
In der Anlage finden Sie eine kleine Arbeit, die wir gerade zu
Ihrem Geburtstag formuliert haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Prof. Dr. H.-C. Deter, Berlin
[Die Anlage liegt hier als pdf-Datei vor:
Von
der angewandten Psychosomatik zur integrierten Medizin -
Erfahrungen mit dem Steglitzer Belegbetten-Modell
Anmerk. d. Webmasters]
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Lieber Herr von Uexküll,
zu Ihrem 95. Geburtstag gratulieren Herausgeberschaft und
Redaktion der PSYCHE sehr herzlich und wünschen Ihnen auch
weiterhin alles Gute, Gesundheit, Schaffenskraft und Lebensfreude.
Verbinden möchten wir unsere Glückwünsche mit einem Dank für
Ihre langjährige Treue zu unserer Zeitschrift.
Mit herzlichen Grüßen von
Herausgeberschaft und Redaktion
Werner Bohleber
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Sehr geehrter Herr von Uexküll,
ich gratuliere Ihnen herzlich und erhoffe mir von Ihnen noch viel
weitere Inspirationen für unsere gemeinsames Ziel einer humanen und
integrierten Medizin. Dafür wünsche ich Ihnen viel Gesundheit,
Schaffenskraft und gute Freunde, die mit Ihnen im Dialog sind und Sie
erheitern mögen.
Herzlichst
Ihr
PD Dr. med. Andreas Zieger, Oldenburg
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Sehr geehrter Herr Professor von Uexküll,
auch wenn Sie mich sicherlich nur peripher kennen, möchte ich
mich für Ihre Arbeit und Ihr Schaffen herzlich bedanken und Ihnen
auf diesem Wege (wenn auch nachträglich) alles Liebe und beste
Gesundheit wünschen.
Ihrer Anregung folgend versuche ich, die Mensch-Mensch
(Arzt-Patienten) Beziehung auch in unserer zunehmend
technisierenden Welt zu finden und abzubilden. Eine Utopie, die
von meinem Lehrer, Herrn Wolfgang Herzog aus Heidelberg, über die
letzten Jahre wohlwollend unterstützt wurde. Meine Hoffnung wäre
Ihre Ansätze auch in der sich entwickelnden „Cyber-Medizin“
zu etablieren und derart mittels Ihrer „Neugierde“ auch hier
das „Passende“ zu finden.
Haben Sie herzlichsten Dank für all Ihre Anregungen,
neugierig auf die Zukunft blickend, Ihr
Hans-Bernd Bludau
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Lieber Herr v. Uexküll,
viele Grüße aus dem frühlingshaften Schuttertal sendet
Ihnen
Familie Hänselmann
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Lieber, sehr geehrter Herr Professor von Uexküll,
anlässlich Ihres Geburtstages und Ihres lebenslangen Bemühens
psychosomatische Medizin in den Alltag der Medizin zu integrieren,
möchte ich Ihnen eine Rückmeldung aus meiner
allgemeinärztlichen Praxis in Nideggen in der Eifel geben.
Im Rahmen der Praktika für Medizinstudenten in der
Allgemeinmedizin haben wir unter anderem Arzt-Patienten-Gespräche
während der täglichen Praxis kontinuierlich auf Video
aufgezeichnet. Es kommen Gespräche von wenigen Minuten bis 20
Minuten und länger vor. Dank der Video-Konferenz-Technik wurde
die Intimität der Gespräche nicht wesentlich beeinflusst, da der
Mitschnitt in einem separaten Raum erfolgte. Mittlerweile
verfügen wir über mehr als 14 Tage Dokumentation mit mehr als
150 Einzelgesprächen, die auf eine wissenschaftliche Auswertung
warten.
Die erste grobe Durchsicht der Bänder ergab, dass ungefähr
90% aller dokumentierten Patienten-Gespräche mit Schilderungen
von körperlichen Symptomen beginnen und ca. 80% der Gespräche
mit Themen über Affekte oder Beziehungen enden.
Dies macht eine deutliche Veränderung sowohl meiner
Gesprächsführung als auch meiner veränderten Beziehung zu
Patienten deutlich. Dazu haben Sie einen wesentlichen Grundstein
gelegt. Dafür möchte ich mich bei Ihnen aus Anlass Ihres 95.
Geburtstages bedanken
und gratuliere Ihnen von Herzen
Ihr
Thomas Reimer, Nideggen
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Alle unseren guten Wünsche und Glückwünsche zuvor zu diesem
Festtag, dem 95. Geburtstag, sehr verehrter, lieber Thure von
Uexküll!
Wir gewöhnen uns zwar zunehmend daran, das Alter in biblischen
Kategorien zu sehen, aber es ist und bleibt doch ungewöhnlich und
ist sicherlich auch Ihr ganz persönlicher Beitrag, uns
vorzuleben, was wir uns alle vorstellen und wünschen, wenn wir an
unsere ärztliche Aufgabe und "die Gesundheit" denken -
"ad multos annos" möge weiterhin in Erfüllung gehen!
Dazu vielleicht einige Gedanken auf den Geburtstagtisch!
Das Ziel einer humanen Medizin, die das Problem des Kranken in
seinem vollen Gewicht erkennt, die Patientinnen und Patienten das
Gefühl vermittelt, verstanden und aufgehoben zu sein, nicht nur
technisch hochrangig behandelt zu werden, das Ziel einer
Forschung, die sich auf alle Bereiche krankmachenden Lebens
bezieht und einer Lehre, die Lust und Liebe zum ärztlichen Beruf
vermittelt - das lässt sich wohl als der innerste Kern Ihres
Denkens und Handelns beschreiben.
Die Verwirklichung dieses so einfach und einleuchtend
klingenden Zieles war und ist nicht leicht. Sie haben Erfolg
gehabt als Arzt, als Hochschullehrer und Wissenschaftler. Aber die
Widerstände waren und sind - früher wie heute - immens. Warum?
Vielleicht, weil der Paradigmenwechsel nur gegen solche
Widerstände durchzusetzen war und ist? Ist es denn überhaupt ein
Paradigmenwechsel? Ist es nicht einfach die Erfüllung eines ganz
normalen Wunsches von Patient und Arzt? Wie viel Eigennutz und
Eigendynamik anderer Entwicklungen stehen und standen dagegen? Wie
viel vielleicht falsch verstandene Frontstellung,
Besitzstandsicherungen? Oder auch nur - wie viel Kleinlichkeit,
die den Blick für das Ganze verstellt?
Sie haben die Nachkriegsentwicklung erlebt, den Auftrag aus dem
verlorenen Krieg aufgenommen, waren als Oberarzt einer
Medizinischen Klinik in einer zerstörten Stadt tätig, waren Chef
einer poliklinischen Universitätsabteilung. Sie waren
Gründungsmitglied und Rektor einer neuen Universität. Sie haben
die wichtigsten internationalen Verbindungen mitgeknüpft, die
wichtigste deutsche Psychosomatische Vereinigung begründet, waren
und sind Herausgeber eines der bedeutendsten Sammlungen
psychosomatischen Wissens und sind schließlich, nicht zuletzt aus
Verdruss an der akademischen Szene, zur unmittelbaren praktischen
Medizin zurückgekehrt. Die medizinische Landschaft hat sich durch
Sie verändert.
Aber sie hat sich so dauerhaft verändert, dass Ihre
Lebensarbeit gesichert ist?. Wissenschaftliche und ökonomische
Interessen steuern einen gewaltigen Gegenkurs, der auch das
Selbstverständnis der Hochschulen betrifft. Die Sehnsucht des
Patienten drängt mehr und mehr in ein alternatives, von
Erlösungsphantasien durchsetztes Lager. Die Wissenschaftlichkeit
in der Medizin ist in Gefahr. Hier war der Ansatzpunkt Ihrer
"Theorie der Humanmedizin". Nicht die
Universitätskliniken, eher die großen Kliniken der Städte und
Länder, die Rehabilitationskliniken und ein großer Teil der
Allgemeinärzte haben den Ernst der Stunde begriffen und versuchen
durch Errichtung neuer Abteilungen, Umstrukturierungen von
Kliniken und Stärkung der Hausarzttätigkeit gegenzusteuern. Die
Dominanz des ökonomischen Prinzips aber verhindert auch dort
vieles.
Wie sollte eine sinnvoll gestaltete Zukunft in Ihrem und
unserem Sinne aussehen?
Die erste Forderung ist wohl, dass die Ärzteschaft zu einem
ethischen Selbstverständnis zurückfindet, das sie mit anderen
ethischen Berufen wie Lehrer, Richter, Pfarrer u.a. verbindet. Die
ärztliche Praxis sollte nicht in erster Linie ein
Wirtschaftsbetrieb sein.
Die zweite Forderung läge in der Stärkung der hausärztlichen
und allgemeinmedizinischen Position, nicht nur in der Vermittlung
des medizinischen Basiswissens, sondern auch in der kompetenten
Begleitung des Patienten im bio-psycho-sozialen Krankheitsfeld.
Die dritte Forderung beträfe eine grundsätzliche Entscheidung
oder Unterscheidung in der Zielsetzung medizinischer
Hochschulinstitutionen, nämlich, ob sie sich grundsätzlich zu
einer Max-Planck-Institutsähnlichen spezielle Forschungs- und
Behandlungseinrichtung entwickeln wollen, oder zu einer der
Gesundheit der Universität verbundenen Institution, in der neben
einer hochrangigen Krankenversorgung und der Vermittlung
wissenschaftlichen Denkens die ärztliche Bildung und Ausbildung
einen hohen Stellenwert besitzt. Eine solche Entwicklung ist -
insbesondere in den großen hochspezialisierten Fächern -
wahrscheinlich nur zu denken, wenn fachbezogene
Allgemeinabteilungen integriert werden, die neben der Kompetenz
für die Inhalte des Fachgebietes die auch die Kompetenz für die
spezifische Psychosomatik der Patienten in ihrem Fachgebiet
besitzen. Ansätze zu solchen Entwicklungen gibt es in der Inneren
Medizin, in der Neurologie, in der Gynäkologie, in der Chirurgie
und Orthopädie, in der Zahnheilkunde und in anderen Fächern. Sie
sind derzeit aber von der regressiven Politik perfektionierter
Wirtschaftlichkeit bedroht. Die Folge ist dann die weitere
Abwanderung des finanziell und potentiell unbegrenzten
Gesundheitswillens der Bevölkerung in andere Lager.
Lieber Herr von Uexküll - das sind Gedanken, die Sie
mitangestoßen und realisiert haben. Die Resignation aber vor der
fachpolitischen Entwicklung - wir denken z.B. an die von Ihnen so
stark abgelehnte Erweiterung der psychotherapeutischen
Facharztbezeichnung- und der Entwicklung der hochschulpolitischen
Landschaft hat sie in den letzten Jahren veranlasst, das
Schwergewicht Ihrer Tätigkeit auf die Motivierung der ärztlichen
und therapeutischen Basis zu legen. Sie haben eine "Akademie
für Integrierte Medizin" gegründet und verstehen - nach wie
vor - das Gelingen dieser Integration als das Schiboleth einer
gesunden und zukünftigen Humanmedizin.
Wenn es gelingen sollte, die ärztliche Wissenschaft und Kunst
in diesem Sinne zu erhalten und weiterzugestalten, so verdanken
wir Ihrer Lebensarbeit entscheidende Richtung und Ermutigung.
Mit tiefempfundenem Dank, mit Hochachtung und in kollegialer
Freundschaft grüßen wir Sie und Ihre Frau an Ihrem Festtage aus
Ihrer Geburtsstadt
Ihre Heidelberger Kolleginnen und Kollegen der Abteilung für
Allgemein Klinische und Psychosomatische Medizin und der Sektion
Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung
Wolfgang Herzog, Wolfgang Eich, Stephan Zipfel, Joachim
Szecsenyi, Armin Wiesemann Michael Schwab, Jana Jünger, ,
Beatrice Auler, Christiane Bieber, Bernd Bludau, Klaus
Blumenstiel, Werner de Cruppe, Rainer Faber. Hans-Christoph
Friederich, Kerstin Gräfe, Achim Hochlehnert, Rosemarie Hoevels,
Bernd Löwe, Ute Martens, Knut Müller, Thomas Müller-Tasch,
Dorothea Niehoff, Christof Nikendei, Susanne Ohlrogge, Andrea
Quenter, Angelika Richter, Christiane Roth, Dieter Schellberg,
Sandra Schild, Toni Schneider, Gitta Schlehofer, Schuller, Sabine
Steffen, Thomas, Renate Wellmann, Beate Wild, Stefanie Wilke,
Helmut Zappe und Peter Hahn
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Wer kann schon von sich sagen, er sei an der Erstellung einer
Enzyklopädie beteiligt gewesen?
Im Zeitalter atomisierten Wissens und spezialistischen
Expertentums - so sagen uns die Wissensfürsten - veraltet Wissen
in immer kürzeren Halbwertszeiten. Dies kann dann dazu führen
wie kürzlich von einem Kongress der Amerikanischen
Psychiatrischen Gesellschaft zu lesen, dass durch bildgebende
Verfahren und biologische Forschung immer mehr über
Hirnfunktionen bekannt ist, die Psychiater aber nicht mehr in der
Lage sind, ihre Patienten psychotherapeutische zu behandeln, weil
dieses Wissen verloren gegangen ist, bzw. an andere Berufsgruppen
abgegeben wurde.
Anfang der 70ger Jahre macht sich ein renommierter
Universitätsprofessor mit seinen Mitarbeitern und einigen
Forschern auf, das derzeit vorhandene Wissen zur psychosomatischen
Medizin zusammenzustellen aus dem Blickwinkel einer
beziehungsorientierten Medizin. Als frisch promovierter Arzt kam
ich aus einem dreijährigen Forschungsprojekt aus einem
Pharmakologischen Institut zur Abteilung Innere Medizin und
Psychosomatik der Universität Ulm. Professor Thure von Uexküll
war dabei die Aufgaben für das zu schreibende Lehrbuch zu
verteilen und sagte in einer Konferenz in seiner freundlichen
klaren und doch bestimmenden Art zu mir: " Herr Paar, sie
kommen aus einem Pharmakologischen Institut, sie übernehmen das
Pharmakologie-Kapitel". Offensichtlich traute er mir das zu,
wie den anderen jüngeren und älteren Mitarbeitern auch. Ich
fühlte mich geehrt und stimmte zu.
Und so begann eine wundersame Freundschaft mit Thure von
Uexküll mit seinem - unserem Buch.
Herzliche Grüße
Gerhard Paar, Geldern
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Sehr geehrter, lieber Herr Professor von Uexküll,
zu Ihrem 95.
Geburtstag schicke ich Ihnen einen großen Strauß Gratulationen
und Dankbarkeit. Gratulationen, dass Sie so engagiert und
neugierig geblieben sind. Neugierig, begierig bis heute, wie sich
der psychosomatische Landgewinn weiter entwickelt, gierig,
Vorstöße in ungeahnte Richtung anzuregen, zu begleiten und zu
fördern. Sie haben uns, mich, immer ermutigt, um nicht zu sagen
ermahnt und "getreten", in unserem Fachgebiet - der
Chirurgie, Neurologie, Gynäkologie, Inneren Medizin - den
klinischen Blick zu öffnen, Erfahrungen, die nicht ins rein
naturwissenschaftliche Raster passen, zu sammeln, zu berichten,
aufzuschreiben, den Aufwand und den Gegenwind nicht zu scheuen.
Wach wie ein Luchs haben Sie scheinbar zufällige klinische
Beobachtungen gehört, aufgegriffen - wie Sie dann zuhören und
löchernd nachfragen konnten! -, wobei das nebenbei Erfahrene
durch Ihre neugierige Wertschätzung überhaupt erst sichtbar
wurde, Konturen und Bedeutung bekam. Im Nu haben Sie immer wieder
aus der klinischen Einzelszene ein Forschungsprogramm gemacht,
unter der Hand hatte ich eine Aufgabe in der Tasche, an die Sie
sich - und mich - erinnerten, wenn wir uns nach Monaten
wiedertrafen. Als wollten Sie sagen: "Wenn wir schon diesen
Bankeinbruch vorhaben, müssen wir auch etwas tun, dafür arbeiten
und bei der Stange bleiben!"
Für Ihre wegweisende, bahnende, lustmachende Arbeit an
"unserem Vorhaben" bedanke ich mich, auch im Namen aller
Mitarbeiter des St. Agatha-Krankenhauses in Köln sowie der
Arbeitsgemeinschaft Psychosomatik und Neurologie (AGPN), und wünsche
Ihnen weiter erfüllte, Neues bringende und erinnerungsreiche
Tage.
Herzlich, Ihre
Mechthilde Kütemeyer
St. Agatha-Krankenhaus, Köln
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Lieber Thure von Uexküll,
woran erkennen wir menschliche Größe? Darauf eine Antwort zu
geben, ist gar nicht so leicht. Selbst bei den wenigen
Gelegenheiten, bei welchen sie uns in einem Menschen begegnet, lässt
sie sich wohl erfahren aber nur schwer erklären. Wir erleben sie,
sind von ihr, von der Ausstrahlung der Person angerührt,
empfinden neben Respekt vielleicht Angst, vielleicht Freude,
vielleicht beides. Je nachdem. Je nachdem, ob Liebe zum Leben mit
im Spiele ist oder eben nicht. Dass sie bei Ihnen ausschlaggebend
ist, hat mich von Begegnung zu Begegnung mehr für Sie
eingenommen.
Kennen gelernt habe ich Sie vor gut fünfzehn Jahren. Sie waren
dabei, sich in der Carl Gustav Carus Stiftung für
psychosomatische Forschung zu engagieren, die gerade gegründet
wurde, und die Sie dann bis 1998 präsidierten. Dass ich dazu
stieß, war für mich ein Glücksfall, welchen ich meinem
damaligen, nicht immer geliebten Bankberuf verdankte. Denn über
Geld musste und muss an unseren Zusammenkünften ja auch
gesprochen werden und wurde es auch, aber, und obschon es für
große Würfe nie reichte, stets bloß am Rande. Das Thema war und
ist die integrierte Medizin. Ich war fasziniert, und dies obwohl
ich von Medizin, damals wie heute, wenig oder nichts verstehe,
fasziniert vom Anliegen, den ganzen Menschen in seiner ganzen
jeweiligen Befindlichkeit zu sehen, fasziniert auch von der
Bescheidenheit in Ihrem Anspruch, zu wissen. Es mag ja sein, dass
die beiden Gebiete Medizin und Vermögensverwaltung, die in allen
übrigen Belangen meilenweit von einander entfernt liegen, in
Bezug auf Wissen und Nichtwissen, auf Wissen um das Nichtwissen,
eine Gemeinsamkeit haben könnten.
Die Begegnung mit Ihnen ist ein prägendes Ereignis in meinem
Leben. Wir sahen uns dann an den Sitzungen regelmäßig wieder, so
vor einem knappen Jahr in Berlin, wo die Stiftung an der Humboldt
Universität einen Reformstudiengang maßgeblich mit initiiert hat
und auch mit finanziert. Jede dieser Gelegenheiten, mit Ihnen
zusammen zu sein, ist für mich in mannigfaltiger Weise
bereichernd. Ich empfinde Ihnen, einem großen Menschen gegenüber
große Achtung, große Verbundenheit und große Dankbarkeit.
Herzlichste Glückwünsche zum Geburtstag!
Edi Schulthess
(Mitglied des Stiftungsrates der
Carl Gustav Carus Stiftung)
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Lieber Herr von Uexküll,
wir freuen uns sehr, dass Sie unter uns - und so hören wir,
gesund sind. Wir: ein interprofessionaler Kreis, der auf den
fragilen Brücken über den Leib - Seele Dualismus bzw. auf den
Pfeilbögen des Situationskreises seinen Weg sucht.
Es bleibt uns bewusst, wie viel wir Ihrem Vater und Ihnen zu
verdanken haben, womit wir Ihnen zu Ihrem hohen Geburtstag eine
weiterhin erfreuliche und produktive Lebenszeit wünschen, mit
herzlichen Grüssen ganz besonders und im Namen der unten
genannten
Ihr Hannes Pauli (Bern)
Barbara Dätwyler, Krankenschwester, Pflegewissenschaftlerin,
Präsidentin des Bernischen Berufsverbandes für Krankenpflege,
Bern.
Dr.phil. Carola Meier-Seethaler, Psychotherapeutin, Autorin,
Mitglied der Eidgenössischen Ethikkommission Bern.
Dr.med. Annakatharina Ott, Internistin, Zürich.
Dr.med. Thomas Cotar, Psychiater, Zürich.
PD Dr.med. Christoph Cottier, Chefarzt Innere Medizin, Burgdorf
BE.
Prof.Dr.med. Klaus Jork, Direktor des Instituts für
Allgemeinmedizin, J.W. Goethe-Universität, Frankfurt a.M.
Prof.Dr.med. Hannes Pauli, Bern.
Dr.pharm. Georg Schönbächler, Pharmazeut, Studienabschluss
Philosophie, Zürich.
Dr.med. Arthur Trenkel, Psychiater, Massengno, Tessin.
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Lieber Herr von Uexküll,
zum kommenden, halbrunden Geburtstag, einige ganz persönliche
Überlegungen:
Seit bald 15 Jahren kenne ich Sie als einen
* immer eleganten, charmanten, älteren Herrn,
* von robuster
Konstitution,
* mit einem fundierten, enormen, und soliden Wissen,
* einer anhaltenden, geistigen Tätigkeit, sowie
* einem gesunden
Lebensstil.
Ein Vorbild für alle die Sie als Ehren-Präsident der
"Carl Gustav Carus Stiftung" kennen.
In diesem Sinn, wünsche ich Ihnen noch zahlreiche, glückliche
Jahre in der selben Verfassung und freue mich schon jetzt Sie beim
nächsten runden Geburtstag wieder beglückwünschen zu können.
Herzlichst, Ihre
Sylvia Bally
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